kleine Schanze

Die kleine Schanze - eine Entdeckungstour lohnt sich
Die kleine Schanze - eine Entdeckungstour lohnt sich
Ausgabe 1 / 2017 Ausgabe als PDF speichern

Kennen Sie die kleine Schanze? Direkt neben dem Schanzenviertel gelegen bietet das Quartier von beidem etwas: urbane Vielfalt und entspannte Gemütlichkeit. Antje Linz und Rainer Lucas lieben ihr Viertel seit fünf Jahren.

60 m2 Altbau in einem Jugendstilhaus. Stuckdecken. Balkon. Und mittendrin in der kleinen Schanze. „Jackpot“, dachten sich Antje Linz und Rainer Lucas, als sie dieses Wohnungsangebot in der Post hatten. Das Paar suchte von Potsdam bzw. Düsseldorf aus händeringend eine neue Bleibe in Hamburg und war nach ständigem Hin- und Herfahren und etlichen Massenbesichtigungen durch private Vermieter etwas ratlos. Der erste Anblick der Wohnung war für die Krankenschwester und den Medientechniker und DJ zwar etwas rnüchternd, denn die Räume waren stark renovierungsbedürftig. „Aber wir haben schnell erkannt, dass die Wohnung ein echtes Schmuckstück ist“, so Rainer Lucas, „und uns auf Anhieb in sie verliebt.“ „Und in das Viertel“, ergänzt Antje Linz. Bevor die beiden einziehen und die kleine Schanze näher erkunden konnten, wurde die gesamte Wohnung laut Rainer Lucas „auf links gezogen“. „Die SAGA hat wirklich alles renoviert“, beschreibt er, „die Holzdielen wurden abgeschliffen, eine Spezialfarbe auf die nikotinverfärbten Wände aufgetragen, neue Leitungen gelegt, Küche und Bad saniert – das volle Programm. Perfekt!“ Fünf Jahre ist das jetzt her. Die Begeisterung für Wohnung und Quartier hat in der ganzen Zeit nicht nachgelassen – im Gegenteil. „Wirklich alles, was wir benötigen, gibt es direkt um die Ecke“, so die beiden. „Die super Verkehrsanbindung mit Bus, Bahn oder Carsharing brauchen wir nur, wenn wir mal ganz woanders hinwollen. Und das kommt gar nicht so oft vor.“ Die kleine Schanze beginnt oberhalb der Altonaer Straße und wird vom Doormannsweg und der Schäferkampsallee begrenzt. Der SAGA- Bestand umfasst hier neben Gewerbeeinheiten 306 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, überwiegend Altbauten im Jugendstil. Was das kleine Quartier so liebenswert macht, ist seine unaufgeregte Mischung – viele kleine Geschäfte, Bars und Cafés zum Ausgehen und Einkaufen, aber auch jede Menge Ruhe und Entspannung. Die finden Rainer Lucas und Antje Linz zum Beispiel auf ihrem kleinen Balkon. „Wir denken ganz oft, es ist Sonntag, wenn wir hier sitzen – so ruhig ist es. Und trotzdem sind wir mittendrin!“

WOHIN IM QUARTIER?

Tatsächlich ist mit dem Bacana das nächste Café nur wenige Meter entfernt. Hier gibt es guten Kaffee zu trinken und Fußball zu schauen. „Wenn wir im Sommer wissen wollen, wie St. Pauli gespielt hat, gehen wir kurz raus auf den Balkon – irgendwann kommt das Ergebnis bei uns an.“ Zwei Straßenecken weiter liegt schon das Gloria. Das ist zwar bis spät in die Nacht geöffnet und bekannt für gute Drinks, richtig lecker findet Antje Linz hier aber auch das üppige Frühstücksbuffet. Am Abend ist essen gehen in der kleinen Schanze ebenfalls kein Problem. Als ausgesprochene Tapas-Fans haben die beiden gleich mehrere Möglichkeiten. Schräg gegenüber vom Gloria befindet sich das Mareas, eine gemütliche Tapas-Bar im Souterrain, einen Tick weiter in der Weidenallee das El Chiringuito. Und wenn die zwei Lust auf selbst gemachte Tapas haben, versorgen sie sich beim Gemüsehändler nebenan, im Supermarkt oder im Café Estrella mit den passenden Zutaten. „Selbst zum Sport kommen wir bequem zu Fuß oder mit dem Rad – besser gehts eigentlich nicht“, so das Fazit von Rainer Lucas und Antje Linz. „Deshalb wollen wir hier auch so schnell nicht wieder weg!“

 

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