Persönlich

Hereinspaziert: zu Hause bei Familie Fischer von Mollard

Ob Altbau oder Neubau, Zwei-Zimmer-Wohnung oder Wohngemeinschaft, Hochhaus oder Reihenhaus: Rund 270.000 Hamburger leben in einer Wohnung der SAGA. In dieser Serie zeigen unsere Mieter, wie sie wohnen.

„Praktisch, ordentlich, klar“, so beschreiben Kristina und Gerd Martin Fischer von Mollard ihr Zuhause. In einem der Grindelhochhäuser in der Hallerstraße leben sie mit ihren beiden Söhnen Mads und Urs, die im März ihren ersten Geburtstag gefeiert haben.

Eingezogen sind sie erst im Dezember vergangenen Jahres. „Vorher haben wir auf 42 Quadratmetern gelebt. Als klar wurde, dass wir uns verdoppeln, musste etwas Größeres her. Die kleine Wohnung war aber ein gutes Trainingsfeld zum Ordnunghalten“, lacht Gerd Martin. Und tatsächlich: Auch in der neuen Wohnung ist alles an seinem Platz, kein Spielzeug wird zur Stolperfalle. Dabei hätten sie vor dem Besuch der Fotografin nicht extra aufgeräumt, versichern die beiden.

Bei der Einrichtung setzen Kristina und Gerd Martin im Wohnbereich hauptsächlich auf warme Erdfarben und Pflanzen. „Mir ist vor allem wichtig, dass unser Zuhause etwas Persönliches hat“, sagt Kristina. Sie hat aus ihrer Geburtsstadt Kiel zwei Opernsessel mitgebracht. Auf dem Sideboard im Wohnzimmer steht eine goldene Uhr – ein Erbstück aus der Familie von Gerd Martin. „Woher die Uhr genau kommt, weiß ich gar nicht. Aber mein Vater hat sie gern gepflegt und aufgezogen.“

Vom siebten Stock aus hat die Familie einen großartigen Blick über die Stadt, die Fenster sind bodentief. Und überhaupt – die Lage: Zur Alster sind es nur ein paar Minuten zu Fuß, im Grindel- und Innocentiapark gibts jede Menge Spielplätze und vor der Tür hält der Bus. Auch die Nachbarschaft ist toll: „Heute Morgen hat mir ein Nachbar eine Parzelle in seinem Kleingartenverein angeboten. Die Leute interessieren sich hier für den anderen, das mag ich sehr“, erzählt Gerd Martin. Nur eine Sache haben Kristina und ihr Ehemann noch auf der To-do-Liste. An die Wände sollen Fotos. Für die Eltern ist die größte Herausforderung, eine Auswahl zu treffen. Dafür wollen sie sich Zeit nehmen und die haben sie auch. Die Wohnung hat zwar nur ein Kinderzimmer, aber das ist groß und für später sind schon Hochbetten geplant. „Wenn sich Mads und Urs weiter so gut verstehen wie jetzt, werden wir hier noch lange bleiben.“

 

Text: Andrea Guthaus | Fotos: Hanna Karstens

 

 

 

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