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Strategie und Zusammenhalt beim ersten Osdorfer Bornathlon

Hotball, Headis, Teamrekord: Von diesen Sportarten haben Sie noch nie gehört? Kein Wunder, denn beim Osdorfer Bornathlon traten die Schülerinnen und Schüler in selbstentwickelten und außergewöhnlichen Spielen gegeneinander an.

Am 6. September fand, organisiert vom Stadtteiltourismus Osdorfer Born und der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule, der Osdorfer Bornathlon zum ersten Mal statt. Auf dem Gelände des Bürgerhauses Bornheide zeigten rund 200 Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Disziplinen ihr Können.

Fußball und Co. konnten zuhause bleiben - der Bornathlon startete mit einem Rollski-Biathlon. Angefeuert von ihren Klassenkameraden drehten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Runden auf den Rollskiern und warfen Dosen ab.

Lasst die Borner Spiele beginnen: An unterschiedlichen Stationen bewiesen die Schülerinnen und Schüler der fünften sowie sechsten Klassen Teamgeist und sportlichen Ehrgeiz. Zum Beispiel beim „Headis“. Die Sportart funktioniert wie Tischtennis – allerdings mit einem größeren Ball, und statt Tischtennisschlägern nutzen die Spieler ihre Köpfe. Auch den Trendsport „Calisthenics“ testeten die Kinder und powerten sich beim Seilspringen und bei Klimmzügen an einem Klettergerüst aus. „Gar nicht so einfach, es hat aber auch Spaß gemacht.“, war das Fazit von Leonie aus der 6 B. Beim „Hotball“ warteten große Gummi-Frösche darauf, so oft wie möglich hin und her geworfen zu werden.

Strategie und Zusammenhalt waren beim Spiel „Teamrekord“ gefragt. Wie viele Kinder passen wohl auf einen Stein? Gemeinsam schätzten die Klassen, wie viele von ihnen sich gleichzeitig auf einen der Steine auf dem Spielplatz stellen und sich dann dementsprechend lange dort halten können. Der Rekord: 15 Kinder haben es geschafft, 15 Sekunden lang stehen zu bleiben.

Die Borner Spiele hat Martin Legge von StadtFinder mit Unterstützung einer siebten Klasse mit dem Profil Freizeit und Verantwortung entwickelt. „Wir haben die Spiele vorher getestet“, erklärt Zeynep aus der 7 E. „Hotball“ hat ihr am besten gefallen. Genau wie der Sechstklässlerin Martyna: „Weil wir da gewonnen haben“.

„Ziel der Borner Spiele ist es, nachhaltige und urbane Sportarten zu zeigen, die möglichst einfach umzusetzen sind. Die Schülerinnen und Schüler können diese auch nach dem Osdorfer Bornathlon weiterspielen.“, erklärte Martin Legge.

Großer Jubel bei der 6 A: Die Klasse bekam von Franziska Wellner vom Stadtteiltourismus Osdorfer Born den ersten Preis, einen Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug zum Indoor Spielplatz rabbatz!, überreicht. Den zweiten und dritten Preis sicherten sich die 5 A und die 6 D. Herzlichen Glückwusch!

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