Marktfest zum 50-jährigen Jubiläum von Kirchdorf-Süd
Vor 50 Jahren, mit einer Bauzeit von 1974 bis 1976, entstand Hamburgs jüngste Großwohnsiedlung mit insgesamt 2.300 Wohnungen auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Heute leben in Kirchdorf-Süd mehr als 6.200 Menschen. Die SAGA ist mit rund 1.300 Wohnungen größte Vermieterin. Die weiteren Wohnungen befinden sich im Bestand mehrerer Genossenschaften, die zusammen als Stadtteilmarketing Kirchdorf-Süd und gemeinsam mit der AG Kirchdorf, dem Zusammenschluss lokaler Vereine und sozialer Träger, ein großes Jubiläumsfest für ihre Mieterinnen und Mieter veranstaltet haben.
Das Stadtteilfest richtete sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Familien und Freunde. Das bunte Programm bot unterschiedliche Angebote für alle Altersgruppen. Auf einer Bühne traten lokale Livebands auf, es gab Mitmachaktionen sowie Spiel- und Sportangebote für Jung und Alt. An Infoständen präsentierten sich zudem die zahlreichen lokalen Initiativen, sozialen Träger und Einrichtungen.
Snezana Michaelis, SAGA-Vorstand: „Ein funktionierendes Quartier kommt nicht ohne lokale Kultur- und Freizeitangebote aus. In Kirchdorf-Süd gibt es dank der Initiative vieler Bewohnerinnen und Bewohner sowie der zahlreichen Akteure vor Ort viel zu entdecken. So gründeten beispielsweise engagierte Eltern im Jahr 1987 den bis heute beliebten Kinderbauernhof. Dieses Engagement trägt dazu bei, dass das Quartier auch 50 Jahre nach der Fertigstellung ein Ort ist, an dem die Menschen gerne leben. Für die SAGA spielen Großwohnsiedlungen eine wichtige Rolle. Umso mehr freue ich mich, dass wir gemeinsam mit allen Bewohnerinnen und Bewohnern und den vielen Beteiligten in Kirchdorf-Süd dieses gemeinsame Fest feiern.“
Über Kirchdorf-Süd
Das Quartier entstand bezüglich der Konzeption und Bauweise nach dem Vorbild anderer Hamburger Großwohnsiedlungen, wie Steilshoop oder Osdorfer Born auf Flächen der ehemaligen Elbinsel Stillhorn. Prägend für das Quartiersbild sind die Hochhäuser, die sich städtebaulich vom umliegenden Wohnumfeld absetzen. Ebenso kennzeichnend ist der hohe Anteil an jungen Familien, der deutlich über dem Hamburger Durchschnitt liegt. Das Gebiet ist bis heute ländlich geprägt und umgeben von Feldern und Naturschutzgebieten, wie dem Heuckenlock oder der Rhee. Die SAGA vermietet ihre Wohnungen mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 5,21 Euro je m2.
Die vielen sozialen Einrichtungen in Kirchdorf-Süd bieten Beratung, Unterstützung und Vernetzungsmöglichkeiten an, um Begegnungsorte für die Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen. So etwa auch das 1994 errichtete Freizeithaus Kirchdorf-Süd, das bis heute ein Ort des Kennenlernens und der Freizeitgestaltung ist. Auch das Freizeithaus Kirchdorf-Süd ist im Quartier ansässig und das bereits seit 1994. Seit Juli 2025 wird es vom Arbeiter Samariter Bund (ASB) unter neuer Leitung weitergeführt.
Insgesamt verfügt das Quartier über drei Schulen, die im Zuge der Internationalen Bauausstellung neu errichtet oder modernisiert worden sind. Dazu zählen eine Ganztagsförderschule, eine Ganztagsschule und die Schule Stübenhofer Weg. Weitere Bildungsangebote werden ebenfalls in Kooperation mit Jugendhilfeträgern, der Stadt und mit Hilfe anderweitiger Initiativen ausgerichtet.
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