SAGA-Update Kirchdorf-Süd
Löschleitungen instandgesetzt. Stromversorgung in 157 von 160 Haushalten wiederhergestellt. 142 von 160 betroffenen Haushalten zurück in ihren Wohnungen. Große Aufzüge in beiden Hauseingängen wieder funktionsfähig.
Zehn Tage, nachdem in den SAGA-Wohnanlagen Karl-Arnold-Ring 53 und Erlerring 10 Feuerlöschleitungen geplatzt waren, hat sich die Lage für die Mehrzahl der Haushalte stabilisiert.
Wie ist der aktuelle Stand rund um die betroffenen Hauseingänge?
Bereits sechs Tage nach der Löschwasserhavarie konnte am Erlerring 10 nach entsprechender Prüfung mit Ausnahme von drei Wohnungen die Stromversorgung wieder in Betrieb genommen werden. Im weniger betroffenen Karl-Arnold-Ring war dies bereits drei Tage nach der Havarie gelungen.
Die beiden betroffenen Aufzugsschächte sind noch am Schadenstag abgepumpt und danach getrocknet worden. Jeweils ein großer Aufzug war am Karl-Arnold-Ring bzw. dem Erlerring vor dem vergangenen Wochenende wieder betriebsbereit.
142 der 160 betroffenen Haushalte sind in ihre Wohnungen zurückgekehrt. Aktuell sind 13 davon auf Kosten der SAGA weiterhin in Hotels untergebracht. Einige davon werden wegen längeren Sanierungsarbeiten ihre Wohnungen verlassen müssen. Die SAGA kümmert sich mit höchster Priorität um Ausweichwohnungen. Drei Haushalte konnten bereits mit passendem Wohnraum versorgt werden.
Trocknungsmaßnahmen laufen in beiden Häusern sukzessive seit dem 9. Februar. Entsprechende Feuchtigkeitsmessungen und die Aufstellung der Trockner sollen bis Ende dieser Woche vollständig erfolgt sein. Mieterinnen und Mieter haben und hatten zu jeder Zeit Zutritt zu Ihren Wohnungen. Wärme- und Warmwasserversorgung sind in keiner Wohnung beeinträchtigt gewesen.
Zur genauen Schadensermittlung war am 12. Februar ein Gutachter der Feuerkasse in beiden Häusern. Zur Koordination der Maßnahmen hat die SAGA unter Beachtung des gebotenen Brandschutzes externe Fachleute beauftragt. Die SAGA-Geschäftsstelle kooperiert dazu eng mit den Zentralbereichen, insbesondere dem Fachbereich Haustechnik. Hintergrund: Beide Feuerlöschanlagen sind erst 2018 im Rahmen einer Modernisierung der Haustechnik komplett erneuert worden und liefen bislang störungsfrei.
Die weiteren Maßnahmen konzentrieren sich auf einen engmaschigen und transparenten Austausch mit betroffenen Mieterhaushalten, die dazugehörige Schadensdokumentation durch eine externe Fachfirma sowie die obligatorische Abstimmung mit dem Sachversicherer.
Wenige Stunden nach dem Schadenseintritt war in enger Abstimmung mit dem Bezirk Mitte eine mobile Brandwache für insgesamt 12 Hauseingänge eingerichtet worden, die durch die betroffene Löschwasseranlage versorgt werden. Beide Feuerlöschleitungen wurden innerhalb von fünf Tagen instandgesetzt und nach Prüfung in Betrieb genommen.
Wie organisiert die SAGA die Mieter-Kommunikation?
Rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen SAGA-Geschäftsstelle Wilhelmsburg waren am Wochenende 6. / 7. Februar 2025 jeweils unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorfälle vor Ort. Hinzu kamen Mitarbeiter der SAGA-Tochter CHANCE sowie verschiedene externe Partnerunternehmen.
Der SAGA-Notdienst war das betreffende Wochenende über die bekannten Kontaktwege durchgehend bei Fragen oder Anliegen erreichbar.
Am frühen Morgen des 8. Februar wurden an den Standorten Karl-Arnold-Ring und Erlerring in den dortigen CHANCE-Logen Info-Stände für die Mieterinnen und Mieter aufgebaut und warme Getränke vorgehalten. Betroffene Mieter konnten sich zusätzlich Heißwasser und Kaffee abfüllen.
Betroffene Mieterinnen und Mieter wurden frühzeitig bei persönlichen Gesprächen, über Treppenhausaushänge, per E-Mail, die SAGA-Mieter-App sowie das Dialogquartier als Online-Auskunft über die jeweilige Entwicklung sowie über die Schadenslage informiert. Zusätzlich wurde direkt ab dem 9. Februar eine Sonderrufnummer bekannt gemacht, die zwischen 8 - 18 Uhr täglich bedient wird. Zusätzlich sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle vor Ort ansprechbar.
Umfangreiche Hilfsangebote für betroffene Mieterinnen und Mieter
Die Versorgung der betroffenen Mieterinnen und Mieter hat für die SAGA oberste Priorität. Die SAGA übernimmt für diejenigen, die ihre Wohnungen nicht nutzen konnten bzw. können, neben den Kosten für die Übernachtung über entsprechende Pauschalregelungen selbstverständlich die anfallenden Kosten der Verpflegung und Internet.
Mieterinnen und Mieter haben und hatten zu jeder Zeit Zutritt zu ihren Wohnungen, auch um beispielsweise Lebensmittel aus den Kühlschränken zu sichern bzw. bei den gerade niedrigen Temperaturen provisorisch auf den Balkonen zu lagern.
Allen mobilitätseingeschränkten Mieterinnen und Mietern insbesondere vulnerablen Gruppen wurde die Möglichkeit angeboten, bei Bedarf einen Pflege- und Tragedienst für den Transport durch das Treppenhaus in Anspruch zu nehmen, bis die Aufzüge instandgesetzt worden sind.
Die SAGA bietet u.a. vulnerablen Menschen pragmatische Sofortlösungen für ihre individuelle Situation an. Zwischen dem 17. Februar und Anfang März 2026 ist ein Räumservice beauftragt, der auf vielen Wegen unterstützt, beschädigte Möbel und Einrichtungsgegenstände zu entsorgen.
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