Nachhaltigkeit

Ein zentraler Baustein der Unternehmensstrategie

Im Quartier Am Weißenberge in Hamburg-Langenhorn wurden Gründächer gebaut, die gleichzeitig für ein intelligentes Projekt zur Regenwassernutzung eingesetzt werden. | Foto: A. Wolf
Im Quartier Am Weißenberge in Hamburg-Langenhorn wurden Gründächer gebaut, die gleichzeitig für ein intelligentes Projekt zur Regenwassernutzung eingesetzt werden. | Foto: A. Wolf

Die SAGA Unternehmensgruppe handelt und wirtschaftet auf Basis ihrer fast 100-jährigen Geschichte aus Überzeugung und Erkenntnis nachhaltig. Dabei geht das Unternehmen strategisch und ganzheitlich im Sinne eines intelligenten Zusammenspiels ökologischer, sozialer, gesellschaftlicher und ökonomischer Handlungsfelder vor. Attraktive Neubauten mit günstigen Mieten, eine ganzheitliche Quartiersentwicklung, die konsequente Umsetzung unseres energetischen Strukturkonzeptes sowie gesellschaftliches Engagement, zum Beispiel durch Projekt der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft bilden dafür die wesentlichen Bausteine.

Einen aktuellen Überblick über unsere Ziele und Projekte finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht 2019: www.saga-nachhaltigkeitsbericht.hamburg

Energetisches Strukturkonzept

Aufgrund des energiepolitischen Anspruchs steht für die SAGA Unternehmensgruppe die durch energetische Modernisierung der Bestandsgebäude und energetisch optimierte Neubauten erzielbare Reduktion der CO2-Emissionen im Mittelpunkt der Strategie. Die vollständige Umsetzung des anspruchsvollen Klimaschutzkonzepts der Freien und Hansestadt Hamburg wird durch die im Geschäftsjahr 2011 verabschiedete und in dem Energetischen Strukturkonzept SAGA GWG Gutes Klima für Hamburg festgehaltene E³nergie-Strategie gewährleistet. Diese E³nergie-Strategie basiert auf der simultanen Betrachtung der Handlungsfelder

EnergieEffizienz - EnergieEinsparung - Erneuerbare Energien.

In Verbindung mit einem erhöhten Einsatz regenerativer Energien hat die SAGA Unternehmensgruppe die angestrebte Reduktion der CO2-Emissionen um 40 Prozent (Basis 1990) bis zum Jahr 2020 bereits heute erreichen können (Reduktion der CO2-Emissionen bereits 2013 um 60 Prozent). Aufgrund der konzeptionellen Maßnahmen konnte der durchschnittliche Heizenergieverbrauch auf 117,6 kWh/m² und der CO2-Ausstoß auf 24,7 kg/m² pro Jahr reduziert werden.

Portfolioansatz

Beispielquartier Horner Geest: Hier vermieten die HANSA Baugenossenschaft und die SAGA Unternehmensgruppe gemeinsam 5.000 Wohnungen
Beispielquartier Horner Geest: Hier vermieten die HANSA Baugenossenschaft und die SAGA Unternehmensgruppe gemeinsam 5.000 Wohnungen

Klimaschutz gehört zum Selbstverständnis der SAGA

Eine große Herausforderung - nicht nur für die SAGA Unternehmensgruppe -  ist die Frage, wie Klimaschutz und sozialverträgliche Mieten gleichermaßen ihre Berücksichtigung finden können. Die Hamburger Wohnungswirtschaft ist der Erreichung der erforderlichen Klimaschutzziele der Freien und Hansestadt durch eine angemessene CO2-Vermeidungsstrategie verpflichtet. 

Zur Lösung dieses Zielkonflikts haben die ARGE / Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V., das Büro Megawatt Ingenieurgesellschaft mbH, die HANSA Baugenossenschaft und die SAGA Unternehmensgruppe gemeinsam im Rahmen einer Studie zwei unterschiedliche Szenarien zugrunde gelegt. Die Modellrechnungen zeigen: eine Fokussierung auf einzelne Gebäude und deren energetische Sanierung führt langfristig weder zur Erreichung der Klimaschutzziele noch zum Erhalt sozial verträglicher Mieten.

Daraus entwickelte sich der so genannte Portfolioansatz, der nicht ausschließlich das einzelne Wohngebäude in den Blick nimmt, sondern das gesamte Portfolio eines Wohnungsunternehmens bzw. einzelne Quartiere betrachtet. Durch das Zusammenspiel einer effizienten Gebäudesanierung mit innovativen Versorgungskonzepten auch auf der Grundlage von Kooperationen der Eigentümer in den jeweiligen Quartieren Klimaschutz so sozialverträglich gestaltet werden.

Nachhaltige Quartiersentwicklung

Die Bestände der SAGA Unternehmensgruppe sind über das gesamte Hamburger Stadtgebiet verteilt. Funktionierende Nachbarschaften die Grundlage für lebenswerte Quartiere sind, daher werden diese im Unternehmen stets ganzheitlich betrachtet.

Bestandspflege und Modernisierung sind ein essenzieller, aber nicht der einzige Teil unserer Arbeit. Auch der Bau neuer Wohnungen und die Unterstützung lokaler Akteure (z.B. mit der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft) tragen zur Attraktivität eines Quartiers bei. Dabei müssen neben den ökologischen immer auch gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt werden. Ein Beispiel hierfür ist der demografischen Wandel, dem die SAGA Unternehmensgruppe beispielsweise mit dem Bau von LeNa-Projekten oder Wohnanlagen speziell für Senioren Rechnung trägt.

Nachhaltigkeitsberichte der SAGA Unternehmensgruppe

Im Dezember 2019 veröffentlichte die SAGA Unternehmensgruppe ihren zweiten Nachhaltigkeitsbericht. In diesem zieht das Unternehmen Bilanz zum Jahr 2014, gibt einen Überblick über aktuelle Anstrengungen sowie künftige Projekte. Beide Berichte finden Sie hier zum Download:

SAGA Unternehmensgruppe Nachhaltigkeitsbericht 2019.pdf

SAGA GWG Nachhaltigkeitsbericht 2014.pdf

Hier finden Sie unsere Entsprechenserklärung nach den Richtlinien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).

Die SAGA Unternehmensgruppe ist Mitglied der UmweltPartnerschaft Hamburg.